FAIR WEAR FOUNDATION

fair_wear_logo


Ethischer Handel und Gerechtigkeit für die Beschäftigten

Die Fear Wear Foundation (kurz: FWF) fördert weltweit faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.
Sie legt wert auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen im gesamten Produktionsprozess und setzt sich dabei sehr
für die Mitbestimmung und faire Löhne der Arbeiter ein.

Die Grundsätze des FWF-Verhaltenskodex beinhalten die Verantwortung für die Lieferkette, international anerkannte
Arbeitsnormen und die Verifizierung des Kodex.

Jedes Unternehmen verpflichtet sich am Tag der Unterzeichnung des Verhaltenskodex zu dessen Einhaltung. Weiterhin verpflichten sich diese, dafür zu sorgen, dass jedes weitere am Prozess der Lieferkette beteiligte Unternehmen die vorgegebenen Richtlinien respektiert und einhält.
Die FWF-Stiftung beginnt mit ihrer Überprüfung ab dem Moment der Herstellung. Überprüft werden damit: Zulieferer, Untervertragsnehmer, Lizenznehmer und Unterlieferanten der Lizenznehmer, die zuständig sind für Zuschneiden, Nähen, Sticken, Stricken, Bügeln, Finishing, Auszeichnen, Verpacken und andere Arbeitsschritte, die für die direkte Produktion von Bekleidung wichtig sind.
Die FWF-Stiftung ist aktiv in Bangladesch, China, Indien, Indonesien, Mazedonien, Polen, Rumänien, Tunesien und in der Türkei.


Verhaltenskodex

Der Verhaltenskodex basiert auf den international ratifizierten Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation(IAO) und der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen. Der Verhaltenskodex  umfasst folgende Punkte:


Keine Kinderarbeit
Kinderarbeit ist verboten. Die Beschäftigten müssen mind. das 15. Lebensjahr vollendet haben und eine abgeschlossene Schulausbildung vorweisen. Jede Form von Kinderhandel, Sklaverei, Leibeigenschaft und Zwangsarbeit sind ausdrücklich untersagt. Sie dürfen keine Tätigkeiten verrichten, die ihrer Natur nach oder aufgrund der Umstände, unter denen sie verrichtet wird, vorraussichtlich für die Gesundheit, die Sicherheit oder Sittlichkeit von Jugendlichen schädlich ist.


Keine Zwangsarbeit

Die Beschäftigung erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Vereinbarung. Jegliche Form von Zwangsarbeit, verrichtet in Knechtschaft oder als Schuldfreikauf von Gefangenen ist verboten.


Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Es werden Maßnahmen ergriffen die ein sicheres und hygienisches Arbeitsumfeld ermöglichen, um Arbeitsunfälle und Gesundheitsrisiken auszuschließen. Nach aktuellem Wissensstand werden Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig verbessert und geprüft. Physische Gewalt, die Androhung physischer Gewalt unübliche Strafen oder Disziplinarmaßnahmen sowie sexuelle Belästigungen oder andere Formen der Einschüchterung sind verboten.


Gültige Arbeitsverträge

Die Verpflichtungen des Arbeitgebers, die aus den Sozialversicherungsgesetzen und Regulierungen eines normalen Arbeitsvertrags resultieren, werden nicht durch Einführung von Scheinarbeits- oder Ausbildungsverträgen umgangen, die einen Einstieg in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis verhindern. Junge Beschäftigte sollen die Möglichkeit erhalten an Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogrammen teilnehmen zu können.

Zahlung von existenzsichernden Löhnen
Arbeitseinkommen und weitere Leistungen werden nach vergleichbarem Standard des jeweiligen Landes und nach gesetzlichen Mindestvorgaben gezahlt. Sie garantieren ein sicheres Auskommen der Beschäftigten und ihrer Familien und darüber hinaus einen Beitrag zur freien Verfügung. Lohnabzug als Disziplinarmaßnahme ist verboten. Lohnabzüge sind nur im gesetzlichen Rahmen möglich und dürfen nicht geringer als der vorgegebene Mindestlohn ausfallen. Die Beschäftigten erhalten regelmäßig verständliche und schriftliche Informationen über Lohnbestandteile, einschließlich Grundlohn und Zahlungsweise.

Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen
Jeder Beschäftige hat das Recht eine Gewerkschaft zu gründen, ihr beizutreten und Tarifverhandlungen zu führen. Arbeitnehmervertreter dürfen nicht diskriminiert werden und müssen Zugang zu allen Arbeitsbereichen erhalten, damit sie ihre Funktion als Arbeitnehmervertreter ausführen können.


Keine Diskriminierung von Beschäftigten

Personalbeschaffung, Lohnpolitik, Weiterbildungsmöglichkeiten, Beförderungspolitik, Beendigung der Beschäftigung, Renten und weitere Aspekte von Beschäftigungsverhältnissen basieren auf dem Grundsatz der Gleichheit des Einzelnen. Unterschiedliche Behandlung oder Benachteiligung aufgrund der Abstammung, Hautfarbe, Nationalität, Religion, politischer Orientierung, Gewerkschaftszugehörigkeit, Geschlecht, Alter, sozialem Umfeld und Behinderung sind untersagt.

Keine exzessiven Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten richten sich nach der geltenden Rechtsprechung und branchenüblichen Standards. Die Arbeitszeit pro Woche beträgt i.d.R. nicht mehr als 48 Stunden und alle Beschäftigten erhalten innerhalb von 7 Tagen mindestens einen freien Tag. Überstunden werden auf freiwilliger Basis geleistet und sind auf 12 Stunden pro Woche beschränkt. Sie werden zusätzlich vergütet und i.d.R. nicht angeordnet.



Noch mehr Infos zur Fear Wear Foundation – hier!



L i n k s

> Zurück zur Übersicht

> FAIRTRADE

> GOTS

> Das Grundprodukt

> Wer hinter Gary steckt

> Kontaktiere uns

> Hilf Gary wachsen

> Video

100 % veganes Sortiment
Schnelle Lieferzeiten###